Zürcher Klimadialog Kanton – Gemeinden
Kanton Zürich, Direktion der Justiz und des Innern und Baudirektion
seit
2020
Seit 2020 findet jährlich der Zürcher Klimadialog statt. Seit 2023 gehört der Klimadialog zum Programm «Gemeinden 2030». Die Direktion der Justiz und des Innern (JI), die Baudirektion (BD) und der Verband der Zürcher Gemeindepräsidien (GPV) sowie der Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV) und der Verband der Zürcher Schulpräsidien wollen damit den Austausch zwischen Kanton und Gemeinden zu Fragen des Klimaschutzes und zu Anpassungen an den Klimawandel stärken und die Vernetzung zwischen den Gemeinden fördern. Der Zürcher Klimadialog will unterstützen, ermöglichen, inspirieren und motivieren und aktiv dazu beitragen, dass der Kanton Zürich und die Zürcher Gemeinden die Klimaziele errreichen. Ampio Partizipation konzipiert und organisiert die Aktivitäten des Zürcher Klimadialogs von Beginn an und moderiert die dazugehörigen Veranstaltungen.
Die Folgen des Klimawandels verlangen entschlossenes Handeln auf allen politischenEbenen. In der Schweiz sind Bund, Kantone und Gemeinden gemeinsam gefordert, Klimaschutz und Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel aktiv voranzutreiben. Gemeinden spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie setzen Massnahmen lokal um. Dort, wo Menschen leben, arbeiten und unterwegs sind. Um den kommunalen Handlungsspielraum zu stärken und mit den Bestrebungen des Kantons zu vernetzen, haben die Direktion der Justiz und des Innern (JI), die Baudirektion (BD) und der Verband der Zürcher Gemeindepräsidien (GPV) im Jahr 2020 den Zürcher Klimadialog ins Lebengerufen.
Der Zürcher Klimadialog bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Gemeinden und Kanton. Er umfasst eine jährlich stattfindende Hauptveranstaltungim Herbst mit jeweils rund 200 Teilnehmenden aus den Zürcher Gemeinden, den Klimadialog vor Ort mit Exkursionen im Frühsommer und sechs thematische Arbeitsgruppen zu Klimaschutz und -anpassung. Ziel des Zürcher Klimadialogs Kanton-Gemeinden ist es, voneinander zu lernen, innovative Lösungsansätze sichtbar zu machen und konkrete Massnahmen auf kommunaler Ebenezu entwickeln.
Die ersten sechs Klimadialog-Jahre zeigen: Es braucht eine gemeinsame Verantwortung für dieses wichtige Thema. So betonte etwa Simonetta Sommaruga beim 3. Klimadialog 2022 die zentrale Rolle der Gemeinden für eine wirksame Klimapolitik. Neben politischen Stimmen tragen im Klimadialog auch Einschätzungen aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft sowie Praxisbeispiele aus den Zürcher Gemeinden, der Schweiz und dem Ausland dazu bei, dass Gemeinden ihr Repertoire auf dem Weg zu Netto-Null erweitern können und sehen, wie Energie- und Klima-Projekte auf kommunaler Ebene funktionieren.
Das Interesse am Zürcher Klimadialog ist gross. Das zeigt die stetig steigende Zahl der Gemeinden, die sich im Klimadialog engagieren. Ampio Partizipation begleitet den Zürcher Klimadialog seit 2020 konzeptionell und operativ. Wir gestalten das Programm mit, entwickeln und moderieren die Veranstaltungen und werten die Ergebnisse aus. Und wir betreuen die sechs Klimadialog-Arbeitsgruppen zu Hitzeminderung, E-Mobilität, Wärmeverbünde, Teilhabe, Verankerung von Klimaschutz in Gemeindeorganisationen und Kreislaufwirtschaft. Die enge Zusammenarbeit mit JI, BD und den Gemeinden gibt uns wertvolle Einblicke in die politischen und verwaltungsinternen Herausforderungen im Klimabereich und zeigt immer wieder: Nur gemeinsam und mit der lokalen Perspektive lässt sich Klimaschutz wirksam gestalten.
Alle Klimadialog-Veranstaltungen seit 2020 und die Erkenntnisse der Arbeitsgruppen sind auf der kantonalen Klimadialog-Webseite dokumentiert und verfügbar.
Ansprechpersonen Kanton Zürich: Hannes Nussbaumer, Direktion der Justiz und des Innern und Niels Holthausen, AWEL, Baudirektion
Alle Fotos © Sabina Bobst, LUNAX